Wir gehen heute auswärts essen

Da wir heute ein besonderes Jubiläum haben, gehen wir auswärts essen! Und das an einem Seetag!

Auf der Queen Victoria gibt es ein Restaurant mit Namen ‚Verandah‘ – ein Steakhaus (man kann aber auch Fisch essen). Dazu später mehr!

Normalerweise essen wir im Britannia Club – ein kleines Restaurant mit 80 Plätzen. Gegen Aufpreis haben wir das vor eineinhalb Jahren gebucht (denn diese Weltreise findet nur alle 2 Jahre statt) und nicht bereut. Es gibt keine festen Essenzeiten und das Essen ist hervorragend! Jeden Tag hat man die Qual der Wahl: 8 Vorspeisen, 10 Hauptspeisen und 8 Desserts können miteinander kombiniert werden.

Unser Chefkellner heißt Ryan und kommt aus Indien. Ab und zu gibt es einen besonderen flambierten Nachtisch: entweder Crêpe Suzettes oder flambierte Pfirsiche mit Vanilleeis.

Doch wie gesagt – diesmal essen wir im Verandah (auch hier gegen Aufpreis). Das Restaurant ist gemütlich und von draußen hören wir sanfte Harfenklänge (eine Harfinistin spielt täglich in der Public Area). Wir werden herzlich begrüßt und an den Tisch begleitet.

Wählen Sie Ihre Waffen

Der Sommelier begrüßt uns, empfiehlt uns als Aperitif einen speziellen Sekt mit etwas Eiswein (sodass er nicht zu süß ist) und versichert uns, er kommt wieder, wenn wir unser Menü zusammengestellt haben.

Unser Kellner kommt mit einem großen Brett vorbei und zeigt uns die einzelnen Fleischstücke zur Auswahl.

Mein Mann wählt ein Ribeye Steak und ich Filet beides mit frei wählbaren Beilagen. Als Vorspeise Hummersalat und Lachs.

Der Sommelier empfiehlt uns einen Rotwein aus Kanada von der Niagara Hauptinsel – wir lehnen uns zurück und genießen den Abend.

Doch vor uns steht plötzlich ein anderer Kellner und sagt: bitte wählen Sie Ihr Messer für das Fleisch. Eine tolle Auswahl an speziellen Steak- und Filetmessern! Er erklärt uns: Es ist so ein bisschen wie vor einem Duell: wählen Sie Ihre Waffen!

Nachdem wir unsere Wahl getroffen haben, gibt es ein spezielles Brot – behandelt mit etwas Honig und Kräutern.

Und auch die folgenden Vorspeisen waren ein Gedicht (Hummersalat und Lachs).

Das Fleisch war erstklassig – und genau auf den Punkt gegart.

Eigentlich waren wir schon satt, aber die Nachspeise musste sein: Rum-Baba (der Rum kommt extra und man kann entscheiden, wieviel man davon trinkt bzw. über den Kuchen schüttet) und Apfelkuchen mit Vanilleeis.

Bei derart vielen Kalorien muss man schon darauf achten, dass man gewichtsmässig nicht so zulegt (allerdings liegt das auch an den Essern selbst, denn die einzelnen Portionen im Britannia Club sind nicht so groß). Aber es gibt ja hier auch einen Gym – wenn man will mit Personal Trainern.

Und abends gibt es genug zu tun: für die Bewegungsunfreudigen Quiz, Roulette, Theater, einen phantastischen Pianisten!

Aber auch für eingefleischte Tänzer: Heute Abend ist natürlich Hawaiian Dance Night!

Und das nächste Ereignis steht schon an: die Äquatortaufe – mit Neptun höchstpersönlich! Inzwischen haben wir die 32 Grad erreicht und eine Luftfeuchtigkeit von 70 – 80 Prozent! Eine Äquatortaufe ist genau die richtige Abkühlung! Bis dann!

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