Airlie Beach/Australien – der kleinste Rosenmontagszug der Welt

Rosenmontag am Strand? Warum nicht? Wir sind auf den Whitsunday Islands.

Airlie Beach ist ein reiner Erholungsort im australischen Queensland und ist das Tor zu den Whitsunday Islands und dem Great Barrier Reef.

Die Whitsunday Islands wurden am 3. Juni 1770 von James Cook so getauft, weil er glaubte zur Zeit des christlichen Festtages durch diese Gegend zu fahren. Übersetzt heißen sie Pfingstsonntagsinseln. Heute glaubt man, dass dies so nicht stimmt, da Cook bei seinen Berechnungen noch nichts von der Datumslinie wusste.

Airlie Beach existiert erst richtig seit 1930, als ein paar Siedler hier ankamen. 1950 haben hier weniger als 100 Menschen gewohnt. Seit 1980 begann der Tourismus immer mehr an Bedeutung zu gewinnen, und heute wohnen in der kleinen Stadt ungefähr 4.000 Einwohner

Hier ist gerade Regenzeit, und wir müssen damit rechnen nass zu werden. Allerdings ist es warmer Regen bis zu 28 Grad Celsius.

Prompt regnet es auch, als wir auf das Tenderboot klettern. Ein kurzer heftiger Regenguss – aber das war’s dann auch für den ganzen Tag. Glück gehabt!

Wir werden herzlich begrüßt mit einheimischen Gesängen und einer Einweisung in die ‚Town‘.

Die wunderschönen Stände laden zum Baden ein – jedoch sollte man das zur Regenzeit nicht tun. Der sogenannte ‚Jellyfish‘ (eine Quallenart) verhindert, dass die Gäste ins Wasser gehen können. Und nicht nur die Quallen, sondern auch Haie tummeln sich hier. Das Wasser schillert in allen Blau- und Grüntönen – man mag es garnicht glauben.

Aber kein Problem: Airlie Beach hat eine wunderschöne Lagune ohne all dieses Getier – und da gehen wir auch hin. Wir bereuen es nicht: ein sehr entspannter Tag nach all den Eindrücken in den großartigen Städten.

Natürlich haben wir auch Clownsnasen (von Zuhause) dabei. Und damit veranstalten wir den kleinsten Rosenmontagszug, der je (in Airlie Beach) stattgefunden hat! Ein befreundetes Ehepaar macht mit (einer musste fotografieren).

Auf der Rückfahrt saßen wir diesmal oben im Tenderboot- mit herrlicher Aussicht.

Zurück auf dem Schiff, riefen uns Beatrix und Achim an, um den Rosenmontag ausklingen zu lassen und zum Abendessen ‚einzuziehen‘. Gesagt, getan – mit kölschen Liedern auf den Lippen erregten wir sehr viel Aufmerksamkeit und Interesse. Man muss nicht verrückt sein, aber es hilft wenn man so etwas macht.

Und Ryan entzündete zur Feier des Tages noch eine riesige Flamme für die flambierten Erdbeeren.

Ein schöner Tag ist zu Ende – wir fahren nun nach Darwin – unser letztes australisches Ziel.

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