#Day 14: St. Maarten – Between Dutch and French

Die nicht einmal 100 km² große Insel liegt am nördlichen Rand der kleinen Antillen, 250 km östlich der Großen Antilleninsel Puerto Rico. St. Martin ist politisch zwischen Frankreich und dem Königreich der Niederlande geteilt. Der nördliche, größere Inselteil bildet zusammen mit einigen Nebeninseln das französische Überseegebiet Saint-Martin und gehört zur EU. Der südliche Teil bildet mit den Schwesterinseln Saba und St. Eustatius das autonome Land Sint Maarten im Königreich der Niederlande.

Die einheimische Bevölkerung besteht zum größten Teil aus Nachfahren niederländischer Siedler und aus Afrika entführter Sklaven. Ungefähr 65 % der Bevölkerung haben die niederländische Staatsbürgerschaft. Unter den Angehörigen anderer Nationen bilden die Bürger Haitis, der Dominikanischen Republik und Jamaikas mit jeweils mehr als 5 % der Einwohner die größten Bevölkerungsgruppen.

Etwa die Hälfte der Einheimischen sind Protestanten. Etwa ein Drittel der Einwohner gehört der römisch katholischen Kirche an.

Südlich, auf der niederländischen Seite der Insel Saint Martin liegt die Hauptstadt Philipsburg. Strandbars säumen die Promenade an der dortigen Great Bay und damit kommen wir zur sogenannten Front Street. Besser bekannt als die Einkaufsmeile von Sint Maarten.

Auch hier haben wir eine Ausflug gebucht, der jedoch damit anfing, dass die sogenannte Reiseleiterin keine Ahnung hatte und der Fahrer Patrick die Führung komplett übernahm. Wir gaben ihm direkt Trinkgeld und viel Lob, sodass er während der Tour auch erfolgversprechende Einblicke gab.

Die Landschaft der Insel zeichnet sich durch Lagunen, Strände und Salzpfannen aus. Wir fuhren in Richtung des französischen Teils nach Marigot und hielten an einem wunderbaren Aussichtspunkt an der sogenannten Happy Bay.

Blick von der Happy Bay

Da wir am Sonntag in St. Maarten angekommen sind, war in Marigot nicht sehr viel los. Jedoch der Hafen und die Atmosphäre waren sehr schön.

Auf der Fahrt zurück in den holländischen Teil, auf den die Insulaner sehr stolz sind, hielten wir an einer Stelle, an der der Kleine Antillen-Leguan lebt. Es ist eine große baumbewohnende Echse, die stark vom Aussterben bedroht ist. Sie leben heute nur noch auf Inseln der Kleinen Antillen.

Auf der Weiterfahrt hielten wir am Point Blanche an. An diesem Punkt treffen der Atlantische Ozean und die Karibische See zusammen, ähnlich wie in St. Kitts. Ein traumhafter Blick. Und hier wohnt natürlich die Prominenz.

Blick vom Point Blanche
Point Blanche

Der späte Nachmittag gehörte dem Relaxen an der Strandbar in Philipsburg. So kann man es aushalten. Und wir fuhren am Schluss mit dem Seashuttle zum Schiff zurück – eine kurze aber tolle Fahrt, denn der Fahrer sang mit uns Sweet Caroline.

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