#Day 19: Dominica: A surprising Encounter

Da an diesem Tag unser Ausflug in Dominica erst mittags begann, beschlossen wir, uns vorher die kleine Stadt Roseau anzuschauen. Roseau ist die Hauptstadt von Dominica mit etwa 15.000 Einwohnern. Die Hafenstadt befindet sich im Südwesten der Insel an der Karibischen See und dem gleichnamigen Fluss Roseau.

Dominica selbst gehört zu den Kleinen Antillen in der östlichen Karibik. Der Staat erstreckt sich über die gleichnamige Insel und ist Mitglied des Commonwealth of Nations. Die Arbeitslosigkeit beträgt 20 Prozent und auch hier liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen zwischen 6000 und 7000 Dollar. Die Insel ist 50 Kilometer lang und 20 Kilometer breit. Ihren Namen verdankt sie Christoph Kolumbus, der sie an einem Sonntag entdeckte.

Wir fuhren mit dem Shuttlebus, den die Stadt zur Verfügung stellte, in die City. Viel gab es hier nicht zu sehen, da alles auf den Kreuzfahrttourismus ausgerichtet ist. Leider haben die Einheimischen noch nicht begriffen, dass auch die amerikanischen Touristen ihre chinesische Billigware, die überall gleich aussieht und nur mit dem jeweiligen Ort gebrandet ist, nicht mehr kaufen.

Wir gingen in einen Laden etwas abseits der Touristenroute, der hochwertigere Bekleidung anbot. Die Inhaberin fragte, von welcher der Inseln wir gerade kommen. Wir erzählten von Antigua und unserem Kochkurs. Plötzlich mischte sich eine Kundin in das Gespräch ein und sagte, dass eine Freundin von ihr mit ihrem Mann auf Antigua so ein Business mit Kochkursen gestartet hat. Ich zeigte ihr ein Bild – und voila sie waren es! Die Geschichte kann man sich nicht ausdenken.

Zu Beginn unserer Tour fuhren wir ins herrlich grüne Inselinnere, den Regenwald.

Hier angekommen, gingen wir etwa 20 Minuten zu Fuß auf teilweise unbefestigten Wegen zum wunderschönen Emerald Pool. Das ist ein von tropischer Natur umgebenes, türkisfarbenes Naturbecken, in das sich ein 12 Meter hoher Wasserfall ergießt. Trotz etwas knapper Zeit nahmen einige ein Bad darin.

Wir genossen einfach diesen einzigartigen Augenblick inmitten der wunderschönen Natur Dominicas! Derselbe Weg führte uns zurück zum Tourbus und uns war klar, warum die Warnhinweise auf festes Schuhwerk bei der Buchung hervorgehoben wurden.

Weiter ging die Tour zu den Trafalgar-Wasserfällen. Auch hier gingen wir steile Treppen etwa 20 Minuten zu Fuß, um die beiden versteckten Trafalgar-Wasserfälle zu entdecken. Selbst die junge Begleiterin vom Schiff kam außer Atem.

Von einer Aussichtsplattform aus konnten wir die Zwillingswasserfälle sehr gut sehen. Sie heißen bei den Einwohnern auch Mama (der kleine breitere) und Papa (der größere). Sie liegen an einer Hochebene am Zusammenfluss von Trois Pitons River und Roseau River. Das Wasser der Zwillingswasserfälle wird zur Stromerzeugung genutzt.

Am Schluss unseres Ausfluges fuhren wir noch zum Morne-Bruce Aussichtspunkt. Da es aber schon später Nachmittag war, lag Dunst über dem Wasser und die Aussicht war nicht mehr so klar. Im Gegenlicht konnten wir noch das Auslaufen eines anderen Kreuzfahrtschiffes beobachten.

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